Gudula Motsch

 

Mein Weg zum Taijiquan begann im Sommer 1992 in Hamburg auf einem Taiji-Einführungswochenende.

Kurze Zeit später traf ich meine Lehrerin Ulla Fels, bei der ich ca. 10 Jahre neben vielen Qi Gong-Übungen die Taijiquan Kurz- und Langform nach Cheng Man Ching erlernte.

2003 weckte Daniel Grolle meine Leidenschaft für das Push Hands (Tuishou) und ich begann, in die große weite internationale Push Hands- Welt einzutauchen.

In Philipp Domnick fand ich seit 2004 einen wunderbaren Taiji-Lehrer: er half mir maßgeblich, mein Verständnis vom Taiji so zu vertiefen und auf mich zuzuschneiden, dass ich meine eigene Art zu unterrichten entwickeln konnte. Der Zufall wollte es, dass ich auch für meine neue Leidenschaft in ihm einen begnadeten Lehrer fand: auf dem Push Hands Treffen in Jasnière im Jahre 2006 verliebte ich mich in eine weitere innere Kampfkunst: das Bagua Zhang. Kurz darauf begann Philipp ebenfalls Bagua zu unterrichten – für mich ein Glückstreffer!

Als ich Luis Molera mit seiner Taiji-Fächerform sah, war ich noch einmal sofort begeistert und so begleitet mich auch der Taiji-Fächer seit 2007 (Wolkenform nach Rosa Chen).

Meinen jetzigen Lehrer Tian Liyang aus den Wudang-Bergen in China lernte ich bereits 1999 auf einem Seminar in Hamburg kennen. Auch in den folgenden Jahren besuchte ich weitere Seminare. Es dauerte aber noch einige Jahre, bis ich 2009 in Köln begann, das Xinqi-Bagua von ihm zu lernen. 2010 entschied ich mich, seine Schülerin zu werden und mich dem Wudang-Stil zu widmen. Zunächst fuhr ich nach Wudangshan in China in seine Schule und begann, das Michuan-Taij (64er Form) zu erlernen. Seitdem besuche ich regelmäßig die Seminare auf der „Proitzer Mühle“, einem abgeschiedenen Seminarhof in der Lüneburger Heide. 2011 erlernte ich das Xiaoyaozheng, eine Mischform, bestehend aus Taiji, Bagua und Xinqi. 

Da ich im Laufe der Jahre an vielen unterschiedlichen Workshops teilgenommen habe und mich regelmäßig auf den einschlägigen internationalen Push Hands –Treffen tummele, habe ich mein Taiji durch unzählige Impulse von vielen Taiji-MeisterInnen immer wieder weiterentwickelt. Nennen und danken möchte ich hier vor allem:

Christian Unverzagt (Heidelberg), Lauren Smith (Rheine), Wilhelm Mertens (Hamburg), Rob und Erich Völke (Amsterdam), Cornelia Gruber (Schweiz), Ulla Twenhövel (Hamburg), Dr. Gitta Bach, Hamburg.

 Seit 2003 bin ich zertifizierte Taiji-Lehrerin (durch das Taijiquan & Qigong Netzwerk Deutschand e. V.), seit 2014 bin ich durch Tian Liyang authorisiert, das Michuan-Taiji zu unterrichten.

Seit 2012 bin ich als Schiedsrichterin auf internationalen Taiji- und Tuishou – Wettkämpfen tätig:

London Competition for Traditional Tai Chi Chuan (2012 und 2013), German Taiji Open (2012), Wu Wei Cup (2012 und 2014)

Und natürlich habe ich auch schon Medaillen gewonnen…

 

Gleichzeitig mit dem Taiji begann 1993 auch meine spirituelle Suche.

Begonnen habe ich mit der Teilnahme an einer Lichtarbeitergruppe: damals wurde ich stark inspiriert von Chris Chriscom, einer amerikanischen Lichtarbeiterin, wäre auch fast zu ihr ausgewandert.

Später begann ich eine umfassende Reiki-Ausbildung mit Lehrer- und Meistergrad.

1999 habe ich meine damalige Lehrerin Rena Sievers (schamanische Heilweisen) in Hamburg kennengelernt. Bei ihr war ich viele Jahre in intensiver Ausbildung. 
Und so begannen sich langsam umfassende Veränderungen in meinem Leben zu zeigen: letztendlich war es die Sichtweise „wie innen so außen“, welche grundsätzlich mein Leben verändert hat. Zugleich begann ich durch diese veränderte Weltsicht mehr und mehr unserer Welt und unseres Mensch-Sein zu verstehen: dass jeder Gedanke und jede Tat auf das Ganze wirkt etc.

2009 bin ich dann nach Freiburg gezogen. Es hat ein paar Jahre gedauert, bis ich 2016 meine jetzige Lehrerin Susann Belz in Freiburg kennengelernt habe und mich bei ihr in Ausbildung begab.

Begonnen habe ich bei Susann mit der 2jährigen Ausbildung "Schamanische Heilwege und Heilweisen" mit den folgenden Inhalten: Schamanische Heilrituale, vom Wirken und Heilen in der Gemeinschaft, die Haltung in der Begleitung von Menschen, Der Weg des Council, Extraktionen und Seelenrückholung, Arbeit mit Naturwesen, Divination, Tod und Sterben aus schamanischer Sicht, Die Reise der Ahnen.

In diesem Jahr habe ich weiterführend die 3jährige Ausbildung "Mit dem Herzen führen und leiten" begonnen und assistiere gleichzeitig in der Ausbildung "8 Tore zur weiblichen Ganzheit" – die intensive Beschäftigung mit den Rhythmen der Natur und den 4 Sonnen- und den 4 Mondfeste.

Im Juli 2017 werde ich mein erstes Seminar veranstalten zum Thema Krafttiersuche. Näheres siehe unter Aktuelles.

 

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